Eigenbluttherapie

 

Bei der Eigenbluttherapie handelt es sich um eine klassische naturheilkundliche Reiztherapie, die im Organismus zu einer Veränderung der Reaktionslage führt.            

Unser Blut ist Transportmittel für verschiedene Stoffe wie z.B. Sauerstoff, Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Elektrolyte sowie für die Ausscheidung bestimmte Stoffwechselprodukte. Gleichzeitig enthält unser Blut eine Vielzahl individueller Informationen z.B. über vergangene oder aktuelle Erkrankungen, vorhandene Resttoxine von durchgemachten Infektionen oder auch spezielle Antigene.

​Entnimmt  man Blut aus einer Vene, das neben den lebenswichtigen Bestandteilen auch die erwähnten Informationen und Giftstoffe enthält und injiziert das Blut in den Muskel zurück, reagiert das Immunsystem mit einer gesteigerten Abwehr.

Indikationen der Eigenblutbehandlung:

   - chronische Infektanfälligkeit
   - allgemeine Rekonvaleszensförderung
   - Allergien, z.B. Heuschnupfen
   - Hauterkrankungen
   - Klimakterische Beschwerden etc.
 

Es gibt mehrere Möglichkeiten der Immunmodulation mit Eigenblut:

Native Eigenbluttherapie:

Dem Patienten werden 0,5 - 5 ml Blut entnommen und unmittelbar danach unbehandelt wieder in den Muskel zurück gespritzt.​

Aktivierte Eigenbluttherapie:

Um das Immunsystem gezielter zu modelieren, können dem entnommenen Eigenblut homöopathische Medikamente beigemischt werden.

Cluster-Eigenbluttherapie:

Bei dem Cluster-Eigenblutverfahren wird das entnommene Blut mit Hilfe eines speziellen Spritzen-Überleitungsgerätes komplett mechanisch fragmentiert. Durch

die Strukturveränderung wird im Organismus eine noch gezieltere und verstärkte Abwehrantwort hervorgerufen.

Je nach vorliegender Erkrankung wird das für den Patienten geeignete Verfahren ausgesucht und bei Bedarf das für den Patienten passende homöopathische Mittel ausgestestet und dem Eigenblut beigemischt.

Eine Eigenbluttherapie umfasst ca. 10 Injektionen, die in einwöchigen Intervallen verabreicht werden.